Freitag, 5. Mai 2017

Grabenkollektor ist fertig!

Der dritte Tag ist überstanden und wir waren etwa gegen 18 Uhr fertig mit Verfüllen und Verdichten. Zusätzlich zum Bagger haben wir an diesem Tag noch eine 700kg Rüttelplatte für die großen und einen Stampfer für die kleinen Gräben organisiert. Diese zu Bedienen war dann mein Part, ... und ich habe nun einen echt fiesen Muskelkater. Insgesamt hat es alles sehr viel Spaß gemacht, aber ich bin auch froh, dass der Part Eigenleistung nun erstmal erledigt ist und alles weitere Unser Bauunternehmen macht ;)

Hier ein paar Impressionen:

(Der Bagger hatte wieder einiges zu tun...)

 (Alle 40-60cm wurde mit Stampfer oder Rüttelplatte verdichtet und mit Warnband markiert, dass hier Sole-Leitungen verlaufen)

(So sah es am Ende wieder aus... alle wieder heile)

Mittwoch, 3. Mai 2017

Grabenkollektor in der Umsetzung

Zwei von Drei Tagen für den geplanten Bau des Grabenkollektors sind zu Ende. Wir liegen voll im Zeitplan.

Gestern wurde der komplette Aushub des Grabens gemacht. Zu diesem Zweck habe ich mir über eine Mietfirma Bagger+Fahrer gemietet. Vorweg: Ich hatte einen unglaublich geschickten Baggerfahrer, die Menge an Aushub war nämlich enorm und eine wahre Kunst, diesen auf dem verbliebenen Grundstück vernünftig unter zu bringen. Zum Glück erlaubten unsere Nachbarn uns, deren Grundstück zum Teil zur Lagerung der Erde zu nutzen. Am Ende hat es alles recht knapp gepasst. Hier aber zunächst mal ein paar Bilder des ersten Tages:

(So sah es am Anfang aus...)


(Die ersten Grabenabschnitte sind fertig)

(An dieser Stelle kamen wir mit der Lagerung des Aushubs fast an unsere Grenzen...)

(Alle Erdhügel wurden vom Bagger hübsch platt gedrückt, damit im Falle von Regen der Boden nicht beliebig aufweicht)

Am zweiten Tag, sprich heute, wurde dann das Rohr verlegt. Es handelt sich um 2x300 Meter DN32 PE RC Rohr. Unterschiedlichste Erfahrungsberichte im Internet zur Verlegung haben uns dazu bewegt, direkt um 8 Uhr morgens zu starten, damit wir einen kompletten Tag dafür Zeit haben. Ich nehme es mal vorweg: Obwohl einer unsere Helfer Krank geworden ist, und wir somit nur zu dritt waren, waren wir bereits um 11.30 Uhr fertig, und das trotz Gesprächen mit neuen Nachbarn, unserem Tiefbauer und einer "Mittags"-Pause mit Kartoffelsalat und Hackbällchen :) Hier noch einmal unser herzlichsten Dank an unsere Helfer! Und natürlich auch noch Fotos von der Verlegung:

(Der erste fertige Grabenabschnitt)
(Das 300m Rohrbündel ist ziemlich widerspenstig und mit 80kg auch nicht gerade leicht; Als Vorbereitung habe ich Holzlatten mit allen berechneten Längen zurecht schneiden lassen, damit man nicht im Graben mit einem Zollstock rumhantieren muss - je Grabenabschnitt einen für den Vorschub Rohr 1 zu Rohr 2 und einen für den Abstand der Slinkies zueinander; Kreuzungspunkte wurden mit Kabelbindern fixiert)



(Auf der warmen Seite des Kollektors sind die Rohre deutlich enger als auf der kalten Seite gelegt, um einen gleichmäßigen Wärmeentzug zu realisieren)

Am Tag 3 wird der Graben nun wieder verfüllt und stufenweise verdichtet. Dieser Vorgang wird wohl den kompletten morgigen Tag einnehmen.

Montag, 1. Mai 2017

Baubeginn und Grobabsteckung

Soooo.. inzwischen hat unser Bauunternehmen uns mitgeteilt, dass es in der KW19 losgeht! Diese Nachricht hat uns natürlich sehr gefreut :)

Heute wurde dann auch schon die Grobabsteckung gemacht, so dass dem Baustart KW19 nichts mehr im Wege steht!


Montag, 6. März 2017

Eine Küche zu kaufen könnte so schön sein!

Ist es aber nicht. Die Planung der Küche war grundsätzlich nicht das Problem, Jan hat durch das Küchen-Forum viele Anregungen erhalten und wir wussten was wir wollten.

Wir waren in drei Küchenstudios. Im ersten hatten wir weder einen sympathischen Kontakt noch am Ende einen realistischen Preis. Das zweite Küchenstudio war ebenfalls eine Vollkatastrophe. Unsympathisch, unkreativ, teuer.

Nach diesen Terminen hatten wir erstmal keine Lust mehr. Bis die Küche gebraucht wird dauert es ja noch ein klein wenig...

Durch eine Empfehlung von einem Arbeitskollegen haben wir unser Glück bei K&W versucht. Hier hat es wirklich Spaß gemacht. Auf unsere Wünsche wurde eingegangen, persönliche Empfehlungen ausgesprochen und sogar vorweg nach unseren Vorabinformationen mit unserem Wunschhersteller geplant (ohne das wir das vorher erwähnt haben).

Nach drei Terminen konnten wir unsere Küche- die unserer Traumküche schon wirklich sehr nahe kommt- fertig planen und den Kaufvertrag unterschreiben.


Montag, 6. Februar 2017

Aufmusterung

Alles enthalten, was man denn so haben möchte, ist im Standard selten enthalten. Wobei wir bei Donschen bis jetzt angenehm überrascht sind, dass der Standard schon absolut in Ordnung ist!
Nach diversen Recherchen und Begutachtungen in Neubaugebieten haben wir uns nun für folgende aufpreispflichtigen Extras entschieden

- Größere Bodeneinschubtreppe zum Dachboden
- RC2N und warme Kante für Fenster
- Granitaußenfensterbänke in Nero Impala
- Elektrische Rollos im ganzen Haus (17 Stück)
- Dachüberstand schräg ausgeführt statt waagerecht
- Enthalpiewärmetauscher für die zentrale Lüftungsanlage
- Bodentiefe Duschen in beiden Bädern

Weitere Sanitär- -und Elektroausstattung kommen natürlich noch drauf, aber das kommt erst später.

Planung Grabenkollektor

Inzwischen bin ich mit der Planung des Grabenkollektors deutlich weiter. Die erste Hürde ist bei derartigen Wünschen immer einen offenen und interessierten Heizungsbauer zu finden, der sich mit einem derartigen System meist noch nicht beschäftigt hat. Das Glück scheinen wir zu haben mit der Firma Hillebrandt. Die ersten Gespräche liefen gut, wir konnten eine klare Schnittstelle definieren, wo der Übergabepunkt sein wird (wir bis inklusive Soleverteiler, alles dahinter macht die Heizungsfirma).

Zum eigentlichen Kollektor: Die Auslegung ist fertig, der Grabenplan steht



Nun ist es wichtig, dass die Senke ebenfalls möglichst gut ausgelegt wird, damit die Wärmepumpe effizient arbeiten kann. Das bedeutet vor allem eine maximal niedrige Vorlauftemperatur und weglassen aller unnötigen Effizienz-Killer.

- Kein Pufferspeicher im Heizungskreis (kaschiert lediglich eine schlechte Auslegung der Senke)
- Keine Hühnerleitern (aka Handtuchheizkörper); Stattdessen lieber 1-2 Wände mit Wandheizung in wärmeintensiven Räumen (Bäder)
- Alle Heizkreise etwa gleich lang (gleicher Druckverlust je Kreis)
- Räume ggf. sinnvoll verbinden (anstelle 30m WC und  70m Flur besser ein 100m Kreis für beides zusammen...)
- Keine ERR (Einzelraumregelung); In hochgedämmten Neubauten sowieso recht sinnlos, zusätzlich noch ziemlich schlecht für die Hydraulik und somit die Effizienz.

Freitag, 23. Dezember 2016

Paderborn hat uns wieder

Vor unserem Bauvorhaben war Paderborn für mich irgendeine Stadt auf der Landkarte. Inzwischen waren wir schon so oft dort, dass der Fahrtweg beinahe kurz erscheint...

Gestern war unser Termin bei Vetter und Engels. Dem Unternehmen welches unser Haus mit der Sanitäreinrichtung ausstattet. Vorweg: ein schwieriger Termin. Klaas war krank und konnte deshalb nicht in die KiTa, nochmal verschieben wollten wir nicht. Den ersten Termin mussten wir wegen der kranken Maya absagen. Ein kranker Klaas ist kein Vergnügen, es mag Kinder geben die sich in solchen Fällen lieb bei Mama und Papa einkuscheln- unser Kind gehört selten dazu. Klaas wollte überall hinrennen, nur der doofe Körper wollte nicht so wie er. Kurzum: er war übellaunig und das hat gefühlt auch ganz Paderborn miterlebt.

Die Auswahl selbst war wenig überzeugend. Wir haben unterschiedliche Varianten an WCs, Waschbecken, Badewannen gezeigt bekommen. Allerdings hat ein Konzept hinter dieser Beratung gefehlt. Während der Beratung konnten wir nicht abschätzen was uns die jeweiligen Varianten zusätzlich kosten- ein nicht ganz unwichtiger Aspekt beim Hausbau.

Letztlich haben wir unsere Sanitäreinrichtung selbst aus dem Katalog ausgewählt. Schön wird es trotzdem.


Sonntag, 4. Dezember 2016

Böden

In den Wohnräumen wird geöltes Bambusparkett verlegt. Parkett hatten wir ursprünglich relativ schnell verworfen. Wir wollten etwas unempfindliches, sowohl was Schmutz als auch Kratzer anbelangt.

Durch einen Tipp von Donschen haben wir von einem Bauherren erfahren, welcher in seinem gerade fertiggestelltem Haus eben dieses Bambusparkett verlegt hat. Wir durften uns netterweise den Boden live ansehen und waren restlos überzeugt. Strapazierfähig, hübsch, schnell wachsend und damit gut für unsere Ökobilanz!

Flur (unten), Bäder und die Hauswirtschaftsräume werden in Fliesen mit Betonoptik verlegt. In den Bädern werden zusätzlich Dekorfliesen an den Wänden angebracht. Bei der Auswahl der Fliesen wurden wir hervorragend durch die Mitarbeiterin der Firma Wegener beraten. Wir hatten allerdings eine recht genaue Vorstellung was uns gefällt, wären aber bei der großen Auswahl dennoch überfordert gewesen. Nach gut vier Stunden hatten wir unsere Fliesen ausgewählt.

Maya war noch winzig klein und hat den Termin überwiegend verschlafen, Klaas hingegen hat sämtliche Duschen und Toiletten in der Ausstellung als unterhaltsame Ablenkung von seinen langweiligen Eltern angesehen. Rein in die Dusche raus aus der Dusche, Toilettendeckel hoch...wieder runter und gleich wieder rein in die Dusche...

Mittwoch, 2. November 2016

Weiß, Grau, Klinker?!

Der Grundriss ist fertig und nun können wir uns dem nächsten Thema widmen: die Fassade. Ursprünglich hatte sich Jan Klinker gewünscht, ich war weniger festgelegt. Nachdem wir bei unseren "Runden" durch andere Neubaugebiete mehrfach schöne Putzfassaden gesehen haben, änderte sich unsere Meinung. Meist haben wir allerdings eine weiße Fassade mit grauen Fenstern/Türen/Dach gesehen. Aus meiner Sicht nett, aber nicht besonders individuell. Ich hatte immer den Anspruch beim bauen, dass mein Haus nicht aussieht wie viele andere. Durch ein Programm von Caparol konnten wir verschiedene Varianten ausprobieren. Letztlich haben wir uns für eine graue Fassade mit braunen Fenstern/ Haustür/ Dachunterstand (Golden Oak) und einem Dach in Tiefschwarz entschieden.

Hier ein schematisches Bild aus dem Tool von Carparol. Das dargestellte Haus ist nicht unseres, es geht ausschließlich um die Farben :)

Donnerstag, 15. September 2016

Erdwärme soll es werden...

Als "ambitionierter Physiker-Hobby-Leihe" bin ich absoluter Fan der Grabenkollektoren, wie sie im Haustechnikdialog-Forum intensiv diskutiert werden. Größte Hürde hier ist es allerdings einen guten Heizungsbauer zu erwischen, welcher der Thematik aufgeschlossen gegenüber steht, da diese Art der Kollektoren nicht wirklich verbreitet ist und man meist erstmal ziemlich skeptisch angeschaut wird, erzählt man seinen Plan.  Dabei ist das alles kein Hexenwerk... Auslegung und Bau des Kollektors plane ich selber zu machen, das ganze restliche Heizsystem ab dem Verteiler muss der Heizungsbauer übernehmen.

Mittwoch, 14. September 2016

Wie soll es nun werden?

Nachdem wir uns diverse Häuser und Grundrisse angesehen und dessen Vor- bzw. Nachteile besprochen, uns gefühlte 100 mal Fragen zur Optimierung gestellt haben und letzten Endes mit viel Herzblut unseren nahezu perfekten Grundriss für uns gefunden haben , steht er nun. Der Plan für unser Haus. Zumindest von innen... Es wäre schön gewesen hätten wir unseren Dachboden ausbauen können. Das wäre allerdings nicht ohne große Abstriche bei der Planung des Obergeschosses gegangen. Dementsprechend bleibt der Dachboden ausschließlich Lagerraum für selten gebrauchtes wie Weihnachtsschmuck etc. Ebenfalls "meine" gerade Treppe mit geschlossenen Stufen und einer Abstellkammer oder einem Einbauschrank musste ich von meiner Wunschliste streichen.

Als nächstes kommt nun die Auswahl von Fliesen, Sanitäreinrichtung, der Wahl der Treppe, des Bodens und und und. Themen die mir deutlich näher liegen als Elektronik und Co.  



Donnerstag, 14. Juli 2016

Auswahl Bauunternehmen

Wir waren ziemlich offen verschiedenen Bauweisen gegenüber. Ob Fertig- oder Massivbau war uns zweitrangig. Entsprechend haben wir mit verschiedensten Unternehmen gesprochen.

- Becker Massivhaus
- Donschen Massivhaus
- Viebrock Haus
- Fingerhaus
- Weberhaus
- 2 Architekten

Es gab noch ein paar weitere, aber die haben sich meist innerhalb der ersten 10 Minuten disqualifiziert. Nachdem wir uns gegen Fertighäuser entschieden haben, blieben also die ersten drei und die zwei Architekten übrig.

Geworden ist es letztendlich Donschen Massivhaus. Gründe gab es mehrere:
- Die mit Abstand besten Entwürfe
- Ein äußerst netter Kontakt (Hr. Kraft - nur zu empfehlen!)... nicht aufdringlich, engagiert und hatte eine Menge guter Ideen!
- Wir hatten im Freundeskreis bereits positive Erfahrungen über das Unternehmen aus erster Hand

Montag, 2. Mai 2016

Wie alles begann...

Mit steigender Anzahl an Familienmitgliedern (2 Kinder + Hund) wurde der Wunsch nach einem eigenen Haus immer größer. So begannen wir etwa vor 3 Jahren mit der Suche nach einem Haus. Ob Bestand oder Neubau, ob Doppelhaus oder Freistehen, alles war möglich. Leider mussten wir recht schnell feststellen, dass alles gar nicht so einfach ist, wie wir uns das zunächst vorgestellt haben.

Nach einer gefühlten Ewigkeit der Suche hat nichts unseren (ich gebe zu nicht unbedingt niedrigen) Ansprüchen stand gehalten, bis wir ein Grundstück in einem Neubaugebiet in Kirchhellen ergattern konnten. Ruhige Lage, viel Grün, sehr gute Anbindung, keine Bauträgerbindung, mit 500 qm eine tolle Größe .. alles was wir wollten. Die Unterschrift war entsprechend schnell geleistet und die Suche nach einem Unternehmen für den Hausbau begann...